Kaffe kochen im Wohnmobil – so schmeckt es am besten

Ein Morgen ohne Kaffee ist wie ein Sommer ohne Sonne? Wir zeigen, wie Kaffee kochen im Wohnmobil super klappt!

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Für die einen ist es der zweckmäßige Koffeinschub, für die anderen ist es ein lieb gewonnenes Ritual zum gelungenen Start in den Tag: Die Tasse Kaffe am Morgen. Zu Hause hat man seine Kaffeemaschine- der ein oder andere sogar seinen Kaffee- Vollautomaten, der auf Knopfdruck die Wunschvariante der geliebten schwarzen Brühe in die Tasse befördert.

Wer auch unterwegs im Wohnmobil nicht auf seine tägliche Tasse Kaffee zum Frühstück verzichten möchte, braucht Alternativen. Denn 230 V Spannung, so wie es die übliche Kaffeemaschine benötigt, gibt es nur auf dem Campingplatz, nicht aber beim frei Stehen. Spannungswandler können Abhilfe schaffen. Doch neben dem Verbrauch wertvoller Stromressourcen benötigt solch eine Maschine auch entsprechenden Platz und belastet die kostbare maximale Zuladung der meisten Campervans.

Wie sehen also die Alternativen aus, zum Kaffee kochen im Wohnmobil?

Instant Kaffe

Der Klassiker. Für Koffeinjunkies eine erträgliche Alternative, für Genießer unvorstellbar. Da wir selbst unsere gemeinsame Urlaubshistorie mit dem Backpack auf dem Rücken in Schwedens Wildnis begonnen haben, haben wir uns jahrelang mit dieser Variante begnügt. Instant Kaffee nimmt keinen Platz weg, benötigt lediglich etwas heißes Wasser und lässt sich für Trekking- Touren perfekt portionieren. Wer also beim Gedanken Instant Kaffee zu schlürfen nicht sofort den Mund verzieht, wird hiermit auch im Wohnmobil super klar kommen.

Pro:

❎ leicht, platzsparend, lange haltbar, einfaches reinigen der Tassen

Contra:

❌ geschmacklich nichts für Kaffeeliebhaber

Die Frech Press

Unser nächster Entwicklungsschritt war eine French Press von Primus*. Das Leichtgewicht – Wunder ergänzte unser Trekking- Kochgeschirr perfekt. Aktuell muss man die Presse und den kleinen Topf dazu einzeln kaufen. Jahrelang hat sie uns gute Dienste geleistet- zunächst auf unseren Carcamping- Touren, dann später auch im Wohnmobil. Sie nimmt wenig Platz weg, ist aus sehr leichtem Material hergestellt, einfach zu reinigen und gut zu bedienen. Die Kaffeeausbeute reicht für zwei große Tassen. Hier ist sie unten im Bild vor den Topf. Auf unserer Korsika- Tour 2018 durfte sie ihren letzten Einsatz erleben.

Pro:

❎ leicht, große Kaffeeausbeute, Behälter auch anderweitig auf Tour nutzbar

Contra:

❌ viel Kaffeesatzreste in der Tasse und natürlich im Behälter, daher auch Reinigung etwas aufwändiger als bei der Instant- Variante.

Der Espressokocher

Am Ende unserer Korsika- Tour machten wir bei Freunden in der Schweiz halt. Sie brachten uns auf eine ganz neue Idee: “Ohne unseren Espressokocher* fahren wir nirgendwo hin!” 

Und so kam es, dass dieses hübsche Schätzchen bei uns einzog. Der Kaffee schmeckte hervorragend! Außerdem reduzierte sich der lästige Kaffeesatz, der im gepressten Kaffee stets zurück blieb deutlich.

Pro:

❎ geschmacklich toller Kaffee, bei großen Kannen auch große Kaffeeausbeute

Contra:

❌ In der großen Variante recht schwer und sperrig, Reinigungsaufwand vergleichbar mit der French Press, Kaffeebehälter bei den meisten Kochern aus ggf. gesundheitsschädlichem Alu

Der Handfilter

Rückschritt? wir finden: nein! Denn Kaffee hat uns unterwegs noch nie so gut geschmeckt wie jetzt. Unglaublich, aber wahr: manchmal ist das Einfachste tatsächlich auch das Beste. Da uns die Größe und das Gewicht des Espressokochers unterwegs gestört haben, uns irgendwann das Pressen des Kaffees in den Alubehälter nervte, und Alu ja noch dazu auch nicht gerade gesund sein soll, sind wir umgestiegen, back to the roots.

Was wir früher nicht wussten: die klassischen Handfilter* gibt es auch mit zwei Ausläufen, so dass sich hiermit zwei Tassen gleichzeitig befüllen lassen. Genial!

OK. Die hübscheren Insta- Bilder lassen sich natürlich mit dem Espressokocher machen. Aber hey! Das ist uns tatsächlich egal! Halten wir halt demnächst einfach nur noch unsere Tassen vor die Kamera 😉

Fakt ist: der klassische Handfilter* ist absolut preisgünstig, leicht, top verstaubar und super einfach zu reinigen! Und Kaffeesatz ade! Das ist es, was uns besonders gut gefällt! Guter, perfekt durchgefilterter Kaffee ohne Knirschen auf der Zunge.

Zum Reinigen stellen wir den Filter samt Filtertüte nach dem Durchlaufen einfach in die Spüle, bis wir gefrühstückt haben. Derweil ist das Ganze etwas abgetrocknet, dann einfach die Filtertüte samt Kaffeemehl in den Müll, klares Wasser über den Handfilter und fertig. Toll und easy!

Pro:

❎ leicht, geringes Packmaß, kein Kaffeesatz, einfach zu reinigen, preisgünstig

Contra:

❌ “handarbeit” nötig

Die Kür: die Kaffemühle für unterwegs

Auch diese Gedanken haben wir uns tatsächlich schon gemacht. Nun, da wir dank des Handfilters Patz und Gewicht sparen, überlegen wir die Anschaffung einer kleinen Hand- Kaffeemühle* für unterwegs. Täglich frisch gemahlene Kaffebohnen- was kann es Tolleres geben?!

Wer weiß, wo wir uns noch hin entwickeln in unseren nächsten Urlauben. Aktuell jedoch haben wir für uns das Non- Plus- Ultra für perfekten morgendlichen Kaffeegenuss gefunden.

Kaffee kochen im Wohnmobil? Nur noch mit unserem Handfilter!


Die Vanlife- Tassen gibt es übrigens bei uns im Shop ➡️ https://shop.spreadshirt.de/reiseadrenalin/accessoires+tassen+%26+zubehör?q=P49


Fragen, Kritik, Anregungen? Dann schreib uns an hallo@vanlifelove.de


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